Mappe für Bürgermeister Goßmann

Hier stellen sich alle WiW-Gruppen vor

Transition Town – Wiesbaden im Wandel stellt sich vor:

1) Unser Leitbild
2) Unser Angebot an die Stadt Wiesbaden
3) Unser Wünsche an die Stadt Wiesbaden
4) Unsere Projektgruppen

1) Kondensat unseres Leitbilds

Wiesbaden im Wandel ist Teil des weltweiten Netzwerkes der Transition Town Bewegung mit mehr als 1.000 Initiativen in Deutschland und aller Welt, die sich für resiliente und nachhaltige lokale Strukturen einsetzen.

Wir streben nach hoher Lebensqualität für uns und die kommenden Generationen in respektvoller Koexistenz von Mensch, Tier und Umwelt. Daher arbeiten wir für folgende Ziele:

  • die Stärkung lokaler und regionaler Wirtschaftskreisläufe und Kooperationsstrukturen
  • ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit den globalen Ressourcen, was eine deutliche Senkung des Ressourcenverbrauchs bedeutet
  • der Aufbau einer Recyclingwirtschaft mit möglichst geschlossenen Rohstoffkreisläufen
  • Kooperation und Solidarität anstatt Wachstum und Wettbewerb als Hauptmerkmale der Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft
  • Entschleunigung aller Lebens(ab)läufe
  • die Belebung der Stadt als öffentlicher Raum für Begegnungen
  • konstruktiven Umgang mit Konflikten (zwischen Menschen, Organisationen, Staaten)

Alle Menschen, die sich unserem Leitbild (Volltext: wiesbaden-im-wandel.de/wir-uber-uns) anschließen können, sind herzlich willkommen, bei uns mitzuarbeiten.

2) Unser Angebot an die Stadt Wiesbaden

In unserer von Parteien und konfessionellen Gruppen unabhängigen Initiative engagieren sich mehr als 20 Personen mit vielfältigen fachlichen Hintergründen. Wir sind innerhalb Wiesbadens, überregional und international vernetzt mit BürgerInneninitiativen sowie ExpertInnen und VorreiterInnen des nachhaltigen Wandels.

Im Rahmen eines kooperativen Austausches können wir Ihnen folgende Angebote machen:

  • Beratung / Fachvorträge zu Themen wie Stadtteilgestaltung, Mobilität, Erneuerbare Energie, Lebensqualität, nachhaltiges Wirtschaften /Social Entrepreneurship, Suffizienz, Inklusion, Permakultur, Solidarische Landwirtschaft etc. (die Mitglieder der Initiative verfügen über vielfältige Erfahrung, Expertise sowie eine starke Vernetzung mit ExpertInnen in diesem Bereich)
  • Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung von innovativen BürgerInnenbeteiligungsstruktu ren in Wiesbaden (denkbar wäre ein beispielhafter Pilotprozess im Sinne der partizipativen Gestaltung zu einem der Themen siehe oben)
  • Aufbau von kontinuierlichen Kooperations-/ Kommunikationsstrukturen zwischen BürgerInnen und der Stadtverwaltung
  • Mitarbeit in Gremien wie beispielsweise
  • „StadtKlima – Dialog für unsere Umwelt“ (Bürgerforum Erneuerbare Energien, Integriertes Klimaschutzkonzept)
  • Klimaschutzbeirat der Stadt Wiesbaden
  • Strukturkonferenz-Gemeindepsychiatrie
  • Psychosozialer Ausschuss (PA) der Stadtverordnetenversammlung
  • ……
    ??(WER KENNT DIE LANDSCHAFT UND HAT HIER NOCH GUTE VORSCHLÄGE? WAS IST MIT ANDREEN THEMEN AUSSER KLIMA, zB VERKEHR STADTTEILGESTALTUNG?? ETC…)

3) Unsere Wünsche an die Stadt Wiesbaden

Unsere Arbeit in den vielfältigen Projektgruppen bereichert die Stadt Wiesbaden und könnte durch gezielte Unterstützung eine noch stärkere positive Wirkung entfalten. In den Projektgruppenprofilen sind jeweils konkrete Unterstützungsmöglichkeiten durch das Umwelt- und Sozialdezernat zusammengestellt.
Als übergreifende Kernanliegen für die Kooperation möchten wir folgende Punkte in den Vordergrund stellen:

  • Unterstützung unserer Arbeit durch kostenfreie Räumlichkeiten für öffentliche Veranstaltungen, neue Repaircafés, das geplante Nachtcafe, sowie einen festen Raum für unsere zahlreichen internen Arbeitstreffen. Eine besondere Möglichkeit sehen wir hierbei in der sinnvollen Zwischennutzung und Belebung leerstehender Gebäude in der Stadt wie dem Alten Gericht.
  • Unterstützung unserer Arbeit durch Möglichkeiten zur Bekanntmachung unserer Arbeit, Angebote, und Veranstaltungen über städtische und assoziierte Verteiler, digitale Netzwerke, Printmedien
  • Weiterentwicklung der bestehenden BürgerInnenbeteiligung in der Stadt Wiesbaden, beispielsweise in einem Pilotprozess im Sinne der partizipativen Gestaltung zu einem Thema wie Stadtteilgestaltung, Mobilität, Erneuerbare Energie, Lebensqualität, nachhaltiges Wirtschaften /Social Entrepreneurship, Suffizienz, Inklusion, Permakultur, Solidarische Landwirtschaft etc.(siehe Angebote)

Wir freuen uns sehr über die Einladung von Bürgermeister Arno Goßmann und wünschen uns die Fortführung eines kontinuierlichen Dialoges in regelmäßigen Treffen.

4) Unsere Projektgruppen

Das Repair Café Wiesbaden-Westend

Was uns bewegt:

  • unser Wirtschafts- und Finanzsystem erzwingt Wachstum ohne Rücksicht auf unsere begrenzten Ressourcen
  • immer schnellere Produktzyklen mit dem Zwang zur Entwicklung von Pseudoneuheiten finden statt
  • Der Verschleiß von Produkten durch Schwachstellen, minderwertige Materialien u.ä. ist geplant
  • In den Industriestaaten werfen wir Unmengen von Gebrauchsgegenständen weg, obwohl nur eine Kleinigkeit defekt ist.

Die Folgen kennen wir alle…

Wir vom Repair Café Wiesbaden-Westend wollen ein Zeichen setzen, dass es auch anders geht und setzen uns für ein solidarisches und ressourcenschonendes Miteinander ein.

  • wir geben Hilfe zur Selbsthilfe, indem wir das Wissen und Können um Reparaturen weitergeben
  • wir vermeiden damit Müll
  • wir schonen unsere begrenzten Ressourcen.

Unsere Erfahrung im vergangenen Jahr zeigt, dass viele unserer BesucherInnen diese Motivation teilen. Bei einigen kommt als Motivation hinzu, dass sie kein Geld für eine Reparatur bzw. ein Neugerät haben.
Langfristig sollte es unser Ziel sein langlebige, hochwertige Produkte herzustellen und dem Wertstoffkreislauf wieder zuzuführen.

Wünsche an die Stadt Wiesbaden
Wir wünschen uns wegen der regen Nachfrage weitere Repair-Cafés in anderen Stadtteilen.
Die Stadt könnte diese Neugründungen unterstützen durch:

  • Bereitstellung/ Nutzung von Räumlichkeiten
  • Hilfe bei der Anschaffung von Elektro-Prüfgeräten und Werkzeugen
  • Werbung für die Repair-Cafés z.B. in den elektronischen Netzwerken und durch Printmedien.

Als gutes Beispiel für die Ressourcenschonung sehen wir den Verschenkmarkt der ELW und wünschen uns, dass dieses Beispiel in den anderen Betrieben und Ämtern Schule macht.

Das Nachtcafé

Das Nachtcafé ist angedacht als niedrigschwelliges soziales Angebot in Wiesbaden, welches auch in Nachtzeiten und am Wochenende besucht werden kann.
Menschen, die einen psycho-sozialen Austausch suchen, um damit aktiv und eigenverantwortlich etwaigen Krisenentwicklungen vorzubeugen, können im Nachtcafé mit Offenheit für innere Prozesse, sowie Austausch und Begleitung auf gleicher Augenhöhe rechnen.
Als Selbsthilfeeinrichtung von Psychiatrieerfahrenen, mit Unterstützung durch Fachpersonal, schaffen wir damit ein echtes Inklusionsprojekt in Wiesbaden.

Unterstützungsmöglichkeiten:

  • Räume (kostengünstig oder kostenfrei)
  • ein Budget für Psychiatrieerfahrene und Fachkräfte und
  • ein Budget für laufende Kosten
  • Werbung in Netzwerken und Printmedien

Frauen(t)räume Wiesbaden im Wandel

Uns als Frauengruppe von Wiesbaden im Wandel ist wichtig:

  • Anbindung an altes Frauenwissen ( z.B. in Heilkunde, Geburtshilfe, gerechte Nahrungsverteilung, Einbindung in natürliche Kreisläufe ) .
  • Frauenrechte zu stärken, für das Recht auf Selbstbestimmung und auf seelische und körperliche Unversehrtheit einzutreten.
  • Vernetzung mit informellen Frauenzusammenschlüssen und Frauenprojekten
  • Teilnahme an regionalen und globalen Aktionen zu frauenspezifischen Themen. Zum Beispiel Mitgestaltung von „One Billion Rising“ in Wiesbaden/Mainz. (Weltweite Initiative gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen am 14.02.) oder des Equal Pay Day
  • Weibliche (Führungs-) qualitäten fördern
    (Kooperation, wertschätzende Kommunikation, Denken in langfristigen
    Perspektiven zum Wohle allen Lebens und nachfolgender Generationen).
  • Erkenntnisse und Erfahrungen aus spezifischen Frauenräumen nach außen zu tragen
  • Aufwertung von „typischen Frauenberufen“ durch bessere Bezahlung und höhere soziale Anerkennung

Konkret wünschen wir uns von den politisch Verantwortlichen der Stadt Wiesbaden:

  • Barrierefreie Räume für die Frauengruppe Wiesbaden im Wandel und andere Frauen(gruppen), in denen Frauen sich ohne Einmischung von außen zu frauenspezifischen Themen austauschen, Feste feiern, gemeinsam politische Positionen entwickeln können.
  • In Zusammenarbeit mit dem Frauenreferat finanzielle Unterstützung bei der Organisation von One Billion Rising ab 2015 jedes Jahr
  • Arbeitsbedingungen, die Familien und vor allem alleinerziehenden Frauen eine Vereinbarkeit von Kindern und Beruf ermöglichen

Wir danken Ihnen für die bisherige konstruktive Zusammenarbeit mit dem Frauenreferat und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Projektgruppe Energie

Die Energiegruppe von “Wiesbaden im Wandel” hat sich zum Ziel gesetzt, für eine bürger- und umweltfreundliche, Ressourcen sparende Energieversorgung für Wiesbaden zu arbeiten. Die Energiegruppe will das lokale Geschehen rund um das Thema Energie kritisch und konstruktiv begleiten und über die Zukunft der Energieversorgung Wiesbadens informieren und diskutieren. Sie will Debatten anstoßen, Anregungen liefern und – auch vernetzt mit anderen lokalen Initiativen – aktiv für eine Energieversorgung werben, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht.

Die Energiegruppe sieht sich dabei folgenden Leitlinien verpflichtet:

• Eine Energieversorgung, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt, wird angestrebt.
• Die Energie soll möglichst lokal erzeugt werden, um lokale Potenziale zu nutzen, überregionale Abhängigkeiten zu minimieren und Umweltbelastungen durch Förderung/Transport in anderen Regionen möglichst zu vermeiden.
• Maßnahmen zur Energieeffizienz sind die einfachste, schnellste Möglichkeit zur Reduzierung von Verbrauch und Umweltschäden.
• Frühzeitige Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation sind unverzichtbar bei allen Veränderungen, die die Energieversorgung betreffen.
• Außer für Maßnahmen zur Effizienz, Suffizienz und erneuerbare Energien soll auch für ein Bewusstsein geworben werden, dass auch ein Weniger an Konsum und Verbrauch keinen Verlust von Lebensqualität bedeuten muss.

Unsere Wünsche
*Logistische und finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung eines Energiewende -Aktionsplanes für Wiesbaden und die Region
*Logistische und finanzielle Unterstützung bei dem Aufbau einer Bürgerenergiegenossenschaft

HIER FEHLDEN WÜNSCHE? ZB DIE VERSTRÄKTE BÜRGERBETEILIGUNG BEI POLITISCHEN ENTSCHEIDUNGEN ZUM THEMA ENERGIE; DIE KOOPERATION MIT DEM BÜNDNIS ENERGIEWENDE; UND GGF DIE UNTERSTÜTZUNG VON BÜRGERENERGIEENOSSENSCHAFTEN SOLLTE HIER GENANNT WERDEN; DAZU GGF DER VERWEIS AUF DEN FRIEDENSAPPEL IM SINNE ‘KEIN KRIEG UM RESSOURCEN’

Projektgruppe Gärten und Landwirtschaft, Tatengarten

Der Tatengarten ist ein Gemeinschaftsgarten, in dem auf Gemeinschaftsbeeten Gemüse, Kräuter und Obst angebaut werden. Er wird von einer Projektgruppe bewirtschaftet, die sich zu diesem Zweck gebildet hat. Im Tatengarten werden ausschließlich naturnahe, „biologische“ Anbauverfahren praktiziert. Die Motivationen der einzelnen Gruppenmitglieder sind sehr unterschiedlich. Es gibt u.A.:
• Menschen, die primär zur Selbstversorgung im Garten arbeiten.
• Menschen, die ihre Fertigkeiten zur Fruchtbarmachung des Mutterbodens erweitern wollen.
• Menschen, die Erhaltungszucht für samenfeste Nutzpflanzen betreiben wollen.
• Menschen, die sich gerne in der Natur bewegen.
• Menschen, die den Kontakt zu Gleichgesinnten suchen.

Die Mitarbeit im Garten ist kostenfrei und an keine formalen Bedingungen geknüpft. Sie geschieht auf eigene Gefahr und ist auch in unregelmäßigen Intervallen möglich. Die Beteiligten sind im Alter zwischen 5 und 85 Jahren und haben vielfältigste soziale und kulturelle Hintergründe. Insofern kann der Schulgarten für lebenslanges Lernen auch als intergenerationelles Biotop sozialer Permakultur angesehen werden.
Jede/r kann im Tatengarten mitmachen, auch wenn sie/er über keine einschlägige Erfahrung verfügt. Der Erstkontakt ist am einfachsten an den öffentlichen Aktionstagen möglich. Interessierte sind zu diesen Terminen ohne Voranmeldung herzlich eingeladen, um die Projektbeteiligten und den Garten durch praktische Mitarbeit kennen zu lernen.

Das wünschen wir uns:

Unterstützung in der Beschaffung von

- Flyern
- biologischem Saatgut
- Arbeitsgeräte
- Unterstand / Aufbewahrungmöglichkeit für die Arbeitsgeräte

Projektgruppe Gärten und Landwirtschaft, Friedensgarten

Im Friedensgarten experimentieren wir mit „Permakultur“, einem Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, ist sie inzwischen ein Denkprinzip, das auch Bereiche wie Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer Infrastrukturen umfasst.
Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen.

Gleichzeitig dient uns der Garten zur Erholung, zum friedlichen Miteinander-Sein, zum bewussten Erleben der Naturkreisläufe, zum Voneinander-Lernen und zum Feiern von Festen.

Wir freuen uns über Unterstützung bei der Beschaffung von:
- Flyern
- biologischem Saatgut
- Arbeitsgeräten

Ebenso würden wir es begrüßen, wenn die Stadt im Bereich Bildung und Aufklärung helfen könnte mit unserer Mitwirkung das Thema Permakultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Projektgruppe Ernährung

Unsere Ziele sind die Verwertung von Lebensmitteln, die im Handel trotz Verwertbarkeit weggeworfen werden. Um dieser Verschwendung entgegen zu wirken, wollen wir das noch Verwertbare mit anderen Menschen gemeinsam zubereiten.

Dazu benötigen wir:

  • Räume mit einer großen Küche
  • Utensilien zum Kochen
  • Sitzgelegenheiten, Tische
  • einen Transporter
  • finanzielle Unterstützung

(Bild)

Projektgruppe Innerer Wandel

Die Projektgruppe Innerer Wandel beschäftigt sich mit den inneren Transformations-Prozessen, die bei einzelnen Menschen und in Gruppen und Organisationen notwendig sind, um auch nach außen hin wirksam werden zu können und einen nachhaltigen Wandel in der Gesellschaft zu fördern.

Aus langjähriger Erfahrung in unterschiedlichen emanzipatorischen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Initiativen wissen wir, dass alle positiven gemeinschaftlichen Veränderungsprozesse auf respektvoller Kommunikation und Einbeziehung von Herzensweisheit basieren.

Daher experimentieren wir mit verschiedenen Methoden der inneren und äußeren Reflexion, Ideen- und Entscheidungsfindung, und Konfliktlösung. Diese sollen helfen ungleiche Machtverhältnisse in der Zusammenarbeit zu vermeiden, sowie das vielfältige Potenzial aller Beteiligten konstruktiv in die Entwicklung von tragfähigen, praktischen Lösungen einzubeziehen. Weiter soll die Erlangung von innerem und äußerem Frieden als Grundvoraussetzung für positiven Wandel gefördert werden.

Unsere Bewusstseinsarbeit unterstützen wir auch durch selbstorganisierte interne und externe Bildungsangebote.

Unsere Wünsche

  • Speziell in diesem Zusammenhang wünschen wir uns, dass das leider eingestellte Atlantis-Filmfestival wieder aufgenommen wird. Aus unserer Sicht haben die dort gezeigten Filme einer breiten Bevölkerungsgruppe leicht ermöglicht, sich auf attraktive Weise mit den Themen Nachhaltigkeit, Konsumreduzierung und sinnstiftender Lebensweise zu beschäftigen.
  • Wir sind überzeugt, dass Ihre politische Arbeit in der Stadt Wiesbaden von einer Einbeziehung der Bürger_Innen in kollaborative Planungs- und Entscheidungsprozesse nur profitieren kann. Wir wünschen uns Wiesbaden als Vorreiter bei der Umsetzung neuer Formate für eine konstruktive Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bürgerinitiativen und bieten dafür unsere engagierte Unterstützung an. Ein vorbildliches Beispiel ist hierfür der aktuell von Bildungsdezernentin Sarah Sorge in Frankfurt/Main gestartete Stadtwerkstatt-Beteiligungsprozess zur Schulentwicklungsplanung.
  • Für öffentliche Bildungsveranstaltungen wünschen wir uns Unterstützung zB in Form kostenfreier, geeigneter Räumlichkeiten und finanzielle Unterstützung für die Reise- und Honorarkosten für externe Referent_innen.
  • Der oben angesprochene Innere Frieden ist nur in einem friedlichen Lebensumfeld möglich. Wir möchten sie deshalb bitten den beigelegten Wiesbadener Friedensappell zu unterzeichnen und über Ihre Netzwerke zu verbreiten.

Wiesbadener Friedensappell

Mit Besorgnis beobachten wir die deutschen Auslandseinsätze mit militärischer Beteiligung unserer Soldaten.
Hinzu kommen öffentliche Äußerungen führender westlicher Politiker in Bezug auf das Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine.
Diese lassen uns vermuten, dass in einigen westlichen Regierungen die Bereitschaft wächst, militärische Mittel zur Durchsetzung ihrer politischen Vorstellungen in Erwägung zu ziehen.
Wir sind der Meinung, dass:

· Krieg kein Mittel zur Durchsetzung von Politik werden darf.
· Aus europäischer Sicht die Eskalation mit Russland der falsche Weg ist.
· die Ukraine nicht instrumentalisiert werden darf für politische Zwecke.

Als mündige Bürger/in und als Mensch und als Organisation stehe ich mit meinem Namen und all meiner Ausrichtung für die Förderung des Weltfriedens.

Als UnterzeichnerIn dieses Friedensappells verpflichte ich mich – als Organisation und/oder einzelner Mensch, mich an keinen militärischen Handlungen und etwaigen Vorbereitungen zu beteiligen und rufe die Regierungen der westlichen Staaten dazu auf, ebenfalls darauf zu verzichten.

Statt dessen beteilige ich mich und unterstütze nach meinen Möglichkeiten alle deeskalierenden Initiativen, die das Ziel haben den Frieden zu sichern.

Initiiert von:
Transition Town – Wiesbaden im Wandel, Projektgruppe Innerer Wandel

Der Wiesbadener Friedensappell ist online zu unterzeichenen unter:

wiesbadener-friedensappell.de

 

Hallo, toot, Dirk u. alle Anderen
Vielen Dank für Eure tolle Arbeit!!
Zum Leitbild würde ich gerne A) “Enkel” durch das geschlechtsneutrale “kommende Genereationen” ersetzen und B) aus unserem Leibild “Schutz unserer Mitwelt” , "eine Gesellschaft, in der Toleranz, … (siehe Leibild / II Ziele) sowie “Kooperation und Solidarität als Alternative zur Wettbewerbsorientierung” ergänzen.

Janeg und ich haben unseren Entwurf für die Frauengruppe gesondert eingestellt. Falls es keine Veränderungswünsche gibt, kann er so für die Mappe übernommen werden.
Liebe Grüße : mooon

 
 

Danke für den Hinweis mit den EnkelInnen! “Kooperation etc.” hab ich jetzt auch eingefügt. Ist das da gut, wos jetzt steht? Bei den anderen Sachen bin ich mir nicht ganz sicher, wo die hinsollen. Kannst Du das vllt grad selbst machen? (Einfach oben auf bearbeiten klicken, dann ändern, dann unten auf speichern klicken.) Ist “Schutz unserer Mitwelt” nicht etwas unkonkret, bzw. was genau ist damit gemeint?

 
 

Danke auch von mir an Euch alle, ich finde den Entwurf gut so. Manfred der Teil zum Nachtcafe sagt wirklich kurz und knapp das wesentliche. Super.

Liebe Grüße

JaneG

 
 

Auch von mir vielen Dank für die tollen Texte.
Ich habe in den ersten Punkt noch um: die Stärkung lokaler und regionaler Wirtschaftskreisläufe und Kooperationsstrukturen ergänzt. Ok so?

Für meine Textvorschläge zum Inneren Wandel und Garten und Bienen bitte ich noch um ein paar Tage Fristverlängerung. Bemühe mich die Entwürfe am Sonntag zum DD mitzubringen, so dass dort die entsprechenden Gruppen mal drüberschauen können. Sorry für die Verzögerung.

 
 

Die Formatierung ist mir nicht so gelungen wenn hier jemand korrigieren kann?

 
 

Ich hab nicht genau verstanden, worans lag, aber jetzt müsste es stimmen?

 
 

Super Leute, wie ihr euch alle reinhängt,um die Mappe zu einem Erfolg werden zu lassen!

Lieber Dirk, ich habe Dir letzte Woche per Mail die Info für den Tatengarten zukommen lassen mit der Bitte diese auf Wiki zu stellen, weil ich das selbst nicht hinbekomme. Vielleicht ist das untergegangen bei den vielen Mails, welche Du täglich bekommst… Ich habe den Text nochmal überarbeitet und Dir heute nochmals gemailt. Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!

 
 

Im Nachgang zum gestrigen Plenumstreffen hatte ich das Gefühl, dass zu wenig thematisiert wurde, was genau wir als Gesamtgruppe WiW der Stadt bieten können und darstellen sollten (also nicht auf aus Sicht der einzelnen Gruppen). Da ich wegen meines Urlaubs aber einen guten Teil der Entwicklung um das Thema Gossmann-Einladung verpasst habe, bin ich da vielleicht nicht aktuell.

Meine Einschätzung: Die Einladung zielt auch darauf ab, uns kennen zu lernen und einzuschätzen, ob wir für ihn/die Stadt „nützlich“ sein können, was sich dann in einer entsprechenden Unterstützung äußern könnte. Seine Ziele könnten z.B. sein, über uns Ziele der Verwaltung zu transportieren, ein Echo aus der Bürgerschaft zu erhalten oder Bürgernähe der Stadt zu beweisen. Da wir auch etwas von ihm wollen, nämlich Unterstützung bei der Umsetzung unserer Ziele und Ideen, ist es sicher nicht schlecht, uns gut zu verkaufen, ohne uns dabei aber andienen zu wollen. Wichtig erscheint mir dabei für uns eine gute Außendarstellung, sowohl formal (Mappe, Auftreten) als auch dadurch, dass wir deutlich machen, was wir zu bieten haben: nämlich viel Engagement in gesellschaftlichen/sozialen Fragen, Schnittstellen und Kontakte (Vernetzung) zu vielen anderen lokalen Organisationen und das Potenzial durch unser überparteiliches Auftreten eine wichtige Rolle im lokalen bürgerlichen Meinungsbildungsprozess spielen zu können.

Soweit was mir noch zum Gossmann-Termin einfiel. Ich wünsche uns viel Erfolg, und herzlichen Dank allen Beteiligten, insbesondere den ausgeguckten Moderatorinnen.

 
 

Ich kann dem oben gesagten nur zustimmen und denke, dass diese Überlegungen eine gute Orientierung zur Auswahl der drei Wünsche ist.
Ein wichtiger Punkt fehlt mir dabei noch:
Die Förderung der lokalen und regionalen Wirtschschaftskreisläufe.
Auch wenn wir auf diesem Gebiet noch nicht so viel Konkretes Vorweisen können, sind doch beim Dreagon Dreaming in den beiden Gruppen schon sehr gute Ideen entwickelt worden.

Als Beispiele von lokalen und regionalen Wirtschaftskreisläufe sind zu nennen der Aufbau:
*einer solidarische Landwirtschaft,
*von Urban Gardening Projekten
*die Entwicklung einer Tausch- und Geschenkökonomie

Gerade hierbei wäre eine Unterstützung der Stadt beim Start-Up sehr hilfreich.

 
 

Ich habe noch einige Veränderungen an verschiedenen Stellen vorgenommen. Zusammen genommen eine mich beeindruckende Darstellung unserer Kompetenz und Mitgestaltungsfähigkeit.

 
 

Ich habe noch eine kleine Ergänzung am Text zum Friedensgarten vorgenommen. Sonst finde ich Ihn gut. Danke fürs erstellen Energiewandler.

 
 

Liebe alle, ich habe bei den Angeboten den Stichpunkt
“* Beratung / Fachvorträge und Praxisanleitung zum Thema gelebte Inklusion und Unterstützung zur Teilhabe am gesellschaftlichem Leben mit Menschen mit seelischer Behinderung / Andersfähigkeit.”
rausgenommen, da es ja nur ein bestimmtes Thema von vielen ist, das unter dem Stichpunkt davor (Beratung/Fachvorträge…) gemeint ist. Wenn wir hier jeden Aspekt einzeln aufzählen, wird eine superlange Liste. Und nur einen gesondert zu nennen, ist irgendwie unlogisch und lässt alle anderen in den Hintergrund treten. Hoffe das ist so ok!

 
 

Ich verstehe die Gründe für die Herausnahme. Mir geht es darum das Stichwort Inklusion unterzubringen. Wir nennen das zwar in unserem Leitbild bewusst Andersfähigkeit, aber in einer offiziellen Angebotsliste sollte a.m.S. der gängige Begriff gebraucht werden, bzw. beide.

Inklusion explizit zu erwähnen ist mir deshalb so wichtig, weil wir diese von Anfang an bewusst und konkret leben und umsetzen, was uns – auch im Vergleich mit anderen ähnlich ausgerichteten Initiativen – besonders auszeichnet.
Diese besondere theoretische und praktische Kompetenz des sozialen Miteinanders erschließt sich meiner Meinnung nach sich nicht automatisch aus dem Punkt:

Themen der Nachhaltigkeit in den Dimensionen Soziales/Umwelt/Wirtschaft/Kultur

 
 

Liebe PG Erhährungs-Engagierte
Oh, je habe mich an Veränderungsvorschl. versucht, ist mir aber nicht so gut gelungen, glaube ich.
Hintergründe sind
a) manche als nicht verwertbar geltende Dinge wie ( 3 Tage alter Frischfisch oder abgelaufene Fisch/ Fleischprodukte sind wirklich nicht mehr verwertbar, da gesundheitl. ein Risiko) und müssen entsorgt werden. Vielleicht sind Eureseits Lebensmittel gemeint, die 1 Tag vor Verfallsdatum aussortiert werden u.U. aber noch 1-4 Tage unbedenklich essbar sind.( Vielleicht findet Ihr eine treffendere Formulierung als ich)
b)Ich fände es schön, alle Menschen einzubeziehen, die das möchten – auch Menschen , die zur Tafel gehen. Von “profitieren” kann nach dem , was ich von einer lieben Freundin miterlebe, die zur Tafel gehen muss, keine Rede sein : welkes Gemüse ( wenig Vitamine, viel Histamin, von der Appetitlichkeit ganz zu schweigen). Da sie wie ich viele Nahrungsmittelunverträglichkei ten/Reizmagen hat und die Inhaltsstoffe von Verpacktem genau wissen mus, hat sie schon etliche Frechheiten u. dumme Bemerkungen bis rüde zur Seite gedrängt werden erlebt. Lebensmittel, die frei von Gluten, Kuhmilch, Fruktose, zugesetzten Aromen etc. sind gibt es kaum. Sie muss im Herbst/(Winter in Ermangelung von Alternativen dauernd Kohl o. Hülsenfrüchte essen, obwohl sie arge Bauchschmerzen davon bekommt, weil sie das nicht verträgt…)

 
   

Kann ich nur unterstützen.